Eine Wohnung oder ein Haus in Spanien?

In Zeiten des Covid-19-Virus gibt es zwar wichtigere Themen als eine Wohnimmobilie im Ausland.  Falls Sie aber gerade Zeit haben und sich damit befassen, werden Sie sehr schnell feststellen, dass es auch innerhalb der EU andere Rechtsvorschriften und andere praktische Gepflogenheiten gibt, sei es beim Kauf oder Verkauf einer Immobilie, bei Erbschaften und Schenkungen oder auch bei der Vermietung. Und immer wieder spielt das Thema Steuern eine große Rolle. Oftmals ist auch schon die Sprache ein großes Hindernis.

Falls Sie schon eine Immobilie besitzen, stellen sich Fragen wie die nach der Zahlung von Steuern und Abgaben. Laufen Fristen ab? Sind Fristen einzuhalten trotz der augenblicklichen Krise?

Solche Fragen sind kein Grund, gleich den Rückzug anzutreten. Wenn Sie aktuell informiert und gut beraten sind, werden Sie auf sicherem Weg Ihr Ziel erreichen, ob bei der Zahlung von Abgaben und Steuern oder beim Kauf einer Immobilie.

Sicherheit

Mit meiner Beratung gewinnen Sie insbesondere bei Wohnimmobilien in Spanien Sicherheit. Je nach Einzelfall gehört dazu auch eine Vertretung bei notariellen Beurkundungen vor einem spanischen Notar. Ausgangspunkt der Beratung ist oftmals die Überprüfung von spanischen Dokumenten, Verträgen und sonstigen Unterlagen. Sie können von mir Kompetenz, Engagement und Zuverlässigkeit erwarten. 

Gerne können Sie mich auch auf die Themen Immobilien und Erbschaften in Deutschland ansprechen.

Spezialisiert und praxiserfahren

Fachliches Wissen und jahrelange Erfahrung sind die Basis für mein Beratungsangebot. Weitere Informationen finden Sie unter "Zur Person" und  unter "Beratungsangebot". 

Ratgeber „Spanienimmobilien erwerben, besitzen und vererben“  

Mit diesem Ratgeber erhalten Sie umfassende und praxisbewährte Informationen. Hinzu kommen Artikel für die DSA-Zeitschrift „AUSLANDSIMMOBILIEN“ mit Sonderteilen für Spanien, Frankreich und Italien, die Sie im Rahmen einer Mitgliedschaft bei der Deutschen Schutzvereinigung Auslandsimmobilien e. V. beziehen können.
Gerade auch in der Corona-Virus-Krise lohnt es sich gut beraten und informiert zu sein.

Peter Schöllhorn, Rechtsanwalt

 

Aktuelles 


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14.07.2020

Spanischer Immobilienmarkt: eleconomista.es vom 9.6.2020

„La vivienda de obra nueva resistirá mejor a la crisis que la usada: aun así el precio caerá hasta el 4 %“

ps. Nimmt man die Aussagen des Artikels, die sich auf einen Bericht der CBRE Group – Coldwell Banker Richard Ellis – stützen, sind die Aussichten insbesondere für gebrauchte Zweitwohnungssitze nicht rosig. Auch wird in der Artikelüberschrift darauf hingewiesen, dass Neubauten zwar der Krise am ehesten widerstehen, aber diese Preise dennoch um 4 % fallen werden. Immerhin sei der Wohnungsmarkt besser gerüstet als im Jahr 2008, als die Immobilien- und Finanzkrise begonnen hatte. Dies begründet CBRE, ein sehr großes und weltweit tätiges Dienstleistungsunternehmen im Immobiliensektor, damit, dass die Baubranche besser aufgestellt und weniger verschuldet sei und ein nachhaltiges Wachstum habe. Dennoch sei insgesamt mit nachgebenden Preisen und weniger Aktivitäten, womit sicherlich Bauprojekte gemeint sind, zu rechnen. Schlechter stehe es um gebrauchte Wohnungen, insbesondere Zweitwohnungssitze und Wohnungen an der Küste, weil die Nachfrage aus dem Ausland nachgebe bzw. falle – la segunda residencia y en la vivienda de costa, que se verá afectada por la caída de la demanda extranjera. Bei den Wohnungen aus zweiter Hand – vivienda de segunda mano – werde der Preisrückgang zwischen 6 und 7 % betragen, in Madrid zwischen 4 und 5 % und im Raum Barcelona zwischen 5 und 6 %.
Es lässt sich anmerken, dass man in der Finanz- und Immobilienkrise mit sehr viel schlimmeren Zahlen auskommen musste. Es bleibt aber abzuwarten, ob diese Preisrückgänge schon das Ende der negativen Phase anzeigen oder erst den Anfang darstellen.
CBRE scheint optimistisch zu sein. Dieser von der Covid-Krise getriebene Preisrückgang beschleunige nur einen Stabilisierungstrend, der bereits vor der Pandemie auf dem Markt festgestellt worden sei. Das Umsatzvolumen sei schon vorher zurückgegangen. Am meisten betroffen seien Standorte mit dem größten Gewicht an Zweitwohnungen – ubicaciones con mayor peso de vivienda vacacional, nämlich Costa del Sol, Levante, Canarias, Baleares.



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Peter Schöllhorn
Rechtsanwalt und vereidigter Buchprüfer
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